Archiv der Kategorie: Lyrik

Herbstliches

Ein noch grünes Blatt segelt zu Boden, bleibt liegen bei den bereits bunten Blättern des raschelnden Laubs. Es gab keine Vorwarnung. Gelblich-gold glänzte das Glück. Wer hatte gesagt, es sei vergänglich? Der lag jedenfalls nicht falsch. Durch die Rindenjahresringe zärtliche … Weiterlesen

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ligne d’été

Gesagt und versprochen, und kaum gehalten, Sommerende, warst du so schön, kein Meeresrauschen, im Untergehen, vergraben in Zeilen, verloren auf ganzer Linie.

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le cri

Die Freiheit lieben zu können, liegend auf einer Wiese, betrachtet man seine Blume, liegt still, lauscht und atmet, ein Schrei: das Herz ist tot! So ruft der Philosoph aus Griechenland. Es gibt nur noch Wahnsinn. Und ein wenig Glück. Irgendwo. … Weiterlesen

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foi perdue

Ein Weg am Rand, allein in der Kälte, immer vorwärts, mit allen Emotionen – Voraus im Blick, auch der Kamera, liegt das offene, weite, balkanische Feld.

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Die kleine, französische Rose

Dem Königsturme gegenüber, halb verwunschen liegt er da, ein Rosengarten wunderbar. Die kleine Hand uns führte, zum wohlen Dufte hin: Zu seinem grünen Rand in längst vergessenes Land. Strahlend blaue Augen saugten diese Schönheit auf, wir konnten es kaum glauben, … Weiterlesen

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